Gastaufnahmevertrag

Rechte und Pflichten aus dem Gastaufnamevertrag:

Geschäftsbedingungen im Hotelgewerbe. Herausgegeben von der Fachgruppe Hotels und verwandte Betriebe im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA).

1. Der Gastaufnahmevertrag ist abgeschlossen, sobald das Zimmer bestellt und zugesagt, oder, falls eine Zusage aus Zeitgünden nicht möglich war, bereitgestellt worden ist.

2. Der Abschluß des Gastaufnahmevertrages verpflichtet die Vertragspartner zur Erfüllung des Vertrages, gleichgültig, auf welche Dauer der Vertrag abgeschlossen ist.

3. Der Gastwirt (Hotelier) ist verpflichtet, bei Nichtbereitstellung des Zimmers dem Gast Schadensersatz zu leisten.

4. Der Gast ist verpflichtet, bei Nichtinanspruchnahme der vertraglichen Leistungen den vereinbarten oder betriebsüblichen Preis zu zahlen, abzüglich der vom Gastwirt ersparten Aufwendungen. Die Einsparungen betragen nach Erfahrungssätzen bei der Übernachtung 20 % des Übernachtungspreises, 40 % bei einer Verpflegungsleistung und 10 % bei einer Ferienwohnung bzw. Ferienhaus. Dies bedeutet: Es werden bei Nichtinanspruchnahme 90 % des Tagespreis fällig.

Abweichend zu oben genannten Bestimmungen gilt in der Saisonzeit C: Die Stornogebühren betragen 550,00 € (egal ,zu welchem Zeitpunkt die Stornierung erfolgt!)

5. Der Gastwirt ist nach Treu und Glauben gehalten, nicht in Anspruch genommene Zimmer nach Möglichkeit anderweitig zu vergeben, um Ausfälle zu vermeiden. Bis zur anderweitigen Vergabe des Zimmers hat der Gast für die Dauer des Vertrages den nach Ziffer 4 errechneten Betrag zu zahlen.

6. Ausschließlicher Gerichtsstand ist der Betriebsort.

7. Werden Verträge von der Touristinformation vermittelt, so kommen diese immer direkt zwischen dem Gastgeber und dem Gast zustande. Eine Haftung der Touristinformation für Leistungsstörungen ist ausgeschlossen.


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